Tierhaltung

  • Erneuerbare Energien
  • Nahrungs- und Futtermittelwirtschaft
  • Gewerbe und Industrie

Tel.: 030 936677-0

DAkkS

Akkreditiert durch die DAkkS gemäß
DIN EN ISO/IEC 17025 (Reg.-Nr. der Urkunde:
D-PL-21143-01-00) für Immissionsprognosen
nach TA Luft und Geruchsimmissions-Richtlinie (GIRL)!

Bauleitplanung

Anlagen mit hohem Emissionspotenzial wie z. B. Tierhaltungsanlagen und Biogasanlagen werden in der Regel außerhalb der geschlossenen Wohnbebauung im sogenannten Außenbereich angesiedelt. Dabei genießen grundsätzlich landwirtschaftliche Betriebe nach § 201 Baugesetzbuch (BauGB) sowie unter bestimmten Voraussetzungen Biogasanlagen und gewerbliche Tierhaltungsanlagen gemäß § 35 BauGB das Privileg, im Außenbereich auch ohne vorausgehende Bauleitplanung bauen zu dürfen.

Anlagen ohne landwirtschaftlichen Bezug und/oder - lt. zu erwartender Novellierung des Baugesetzbuches - ab einer bestimmten Größe, also viele gewerbliche Tierhaltungsanlagen, genießen diese Privilegierung nicht bzw. künftig nicht mehr. In diesen Fällen ist ihre Ansiedlung nur in einem Industrie-, einem Gewerbe- oder einem sogenannten Sondergebiet möglich. Falls diese vor Ort oder in der näheren Umgebung nicht vorhanden sind, besteht hier vor Durchführung des eigentlichen Genehmigungsverfahrens Handlungsbedarf. Mit der Gemeinde sind ein Bebauungsplan aufzustellen und der Flächennutzungsplan (sofern vorhanden) zu ändern.


Unser Büro

  • prüft frühzeitig, ob für Ihr Vorhaben ein Bauleitplanverfahren notwendig ist,
  • unterstützt Sie bei allen notwendigen Gesprächen mit der Gemeinde und beteiligten Trägern,
  • erstellt bzw. koordiniert alle für das Verfahren notwendigen Unterlagen (u. a. Umweltbericht),
  • bereitet die Abwägungen der Beteiligungsverfahren vor und
  • stellt die Unterlagen für die endgültige Genehmigung der Bauleitplanung zusammen.

 

Raumordnungsverfahren

Wird ein Raumordnungsverfahren erforderlich,

  • leitet unser Büro die erforderlichen Abstimmungen mit der Raumordnungsbehörde ein
  • unterstützt Sie bei der Bewertung von Standortalternativen
  • erstellt alle für das Verfahren erforderlichen Unterlagen und
  • begleitet das Verfahren bis zur Erarbeitung der landesplanerischen Beurteilung durch die Raumordnungsbehörde


Für den Standort Ihres Vorhabens ist die Verträglichkeit mit den in den vorliegenden Raumordnungsplänen verankerten Zielen und Grundsätzen zu prüfen. Bei Abweichung von den Zielen der Raumordnung ist die Möglichkeit eines Zielabweichungsverfahrens auszuschöpfen.

Naturschutzfachliche Untersuchungen

naturschutz biotopkartierung eckhofMit der Novellierung des Bundes-Naturschutzgesetzes (BNatSchG) sowie einer Vielzahl weiterer Rechtsvorschriften hat sich der Anspruch an naturschutzfachliche Unterlagen enorm erhöht.

Aus diesem Grund sind präzise Untersuchungen wie

  • Biotoptypenkartierungen bzw. FFH-Lebensraumtypenkartierungen,
  • faunistische Bestandserhebungen für relevante Artengruppen wie Brut- und Rastvögel, Fledermäuse, Amphibien und Reptilien


zur Beurteilung des Wirkspektrums eines Vorhabenaturschutz flora fauna eckhofns eine Voraussetzung für den positiven Ausgang des Genehmigungsverfahrens. Naturschutzfachliche Untersuchungen, insbesondere faunistische Erfassungen, brauchen Zeit und können in der Regel nur zu bestimmten Jahreszeiten durchgeführt werden. Deren Ergebnisse sind Grundlage für die durch unser Büro zu erarbeitenden Gutachten/Unterlagen wie

  • spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP),
  • FFH- und SPA-Verträglichkeitsprüfungen,
  • forstwissenschaftliche Gutachten/Waldgutachten

und ebenfalls für ggf. erforderlich werdendenaturschutz avifauna eckhof

bzw. für die

Deshalb ist es wichtig, das richtige Maß für den Untersuchungsumfang festzulegen und rechtzeitig zu beginnen.

Anlagenbetreuung und Emissionserklärungen

Die Betreiber immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftiger Anlagen sind nach dem Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) alle vier Jahre zur Abgabe einer Emissionserklärung gemäß der 11. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz bzw. unter bestimmten Voraussetzungen jährlich zur Abgabe eines PRTR-Berichtes (Schadstoffemissionsregister, Pollutant Release and Transfer Register) verpflichtet.

Wir übernehmen für Sie gerne die:

  • Erstellung des PRTR-Berichtes
  • Erstellung der Emissionserklärung gemäß 11. BImSchV
  • Abstimmung mit der zuständigen Behörde
  • Dokumentation der erklärten Emissions- und PRTR-Berichte für Ihre Unterlagen


Die Berichterstattung erfolgt auf Grundlage Ihrer Betriebsdaten mittels eines Onlinedatenbanksystems zur betrieblichen Umweltdatenberichterstattung direkt an die zuständige Behörde.

Eingriffs-Ausgleichsplanung

In der Regel stellt jedes Vorhaben im Außenbereich einen Eingriff in Natur und Landschaft dar.

Bei der Planung eines Vorhabens sind frühzeitig die möglichen Auswirkungen auf Natur und Landschaft zu bedenken, um eine umweltverträgliche Lösung zu finden. Soweit sich Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft nicht vermeiden lassen, ist für einen Ausgleich sorgen.eingriff-ausgleichsplanung eckhof


Folgende Prüfschritte sind bei der Planung eines Vorhabens zu beachten:

  • Vermeiden und vermindern: Es gilt, so schonend wie möglich zu bauen bzw. zu arbeiten, damit Beeinträchtigungen weitestgehend vermieden werden.
    pfeil




  • Ausgleichen bzw. Ersetzen: Für unvermeidbare Beeinträchtigungen sind Kompensationsmaßnahmen durchzuführen, um die Funktionen des Naturhaushaltes gleichartig bzw. gleichwertig wiederherzustellen.
    pfeil




  • Ausgleichszahlung: Sind weder Ausgleichs- noch Ersatzmaßnahmen realisierbar, kann je nach Schwere der Beeinträchtigungen eine Ausgleichsabgabe gezahlt werden.


Der Ausgleich von Eingriffen ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Je nach Vorhaben erstellen wir landschaftspflegerische Begleitpläne (LBP) bzw. Eingriffs-Ausgleichs-Pläne (EAP) oder Grünordnungspläne (GOP) entsprechend der Eingriffsregelung des betreffenden Bundeslandes. Eine Bundes-Kompensationsverordnung liegt derzeit im Entwurf vor.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir beraten Sie gern.